| Im Queensland Museum gabs eine Dinosaurierausstellung (!!!) |
Samstag, 13. Juni 2015
Sonntag, 7. Juni 2015
Every little thing is gonna be alright
Leider haben wir jetzt Byron hinter uns gelassen und sind weiter Richtung Gold Coast gezogen. Werde das fantastische Essen vermissen, die Delfine, das Nachtleben... Einfach, dass man sich um nichts Gedanken machen muss, außer woher der Wind kommt und an welchem Strand man entsprechend Surfen gehen könnte.
Nimbin war nochmal ein.....interessanter Abschluss dieses Abschnitts. Dahinten wird einfach durchgehend Gras geraucht und wenn einem einen Cookie angeboten wird, ist man besser vorsichtig. Alles sehr bunt, viele Hippies, aber auch viele zwielichtige Gestalten am Straßenrand. Ein Mädchen das höchstens 10 Jahre alt war wollte mir ihren Kram verticken. Nach zwei Stunden hatten wir genug von dieser verstrahlten Stadt und nachdem wir uns von einer Heilpraktikerin los gerissen hatten, die stark nach Nina Hagen aussah, sind wir auch wieder losgefahren.
Surfers Paradise war der nächste Stopp. Die Gegend erinnert stark an Miami (ein Teil der Region heißt sogar so). Zahllose Wolkenkratzer vor strahlend blauem Himmel, direkt am Strand. Künstliche Wasserfontänen, Hilton Hotel, Palmen, alles geht ums Sehen und Gesehen werden. Früher wars hier wirklich das Paradies schlechthin für Surfer, bis jedoch ein Hurricane kam und die Sandbänke vor der Küste umstrukturiert hat, sodass die Wellen jetzt unbrauchbar sind. Macht nichts, denn am Abend wurde mir spontan mein Surfboard geklaut :):):):) War ja erst mein Zweites, haha. Ha. Bin am überlegen, mir das Dritte zu holen oder einfach meinen Wetsuit zu verkaufen und aufzugeben. Das Surfen hat mir so viel Spaß gemacht. Mann ey -.-
Jedenfalls sind wir (das sind übrigens David, Olivia und ich, vielleicht kommen morgen noch mehr dazu) gerade in Brisbane angekommen und suchen nach einem Platz um heute Nacht im Auto zu schlafen.
Nimbin war nochmal ein.....interessanter Abschluss dieses Abschnitts. Dahinten wird einfach durchgehend Gras geraucht und wenn einem einen Cookie angeboten wird, ist man besser vorsichtig. Alles sehr bunt, viele Hippies, aber auch viele zwielichtige Gestalten am Straßenrand. Ein Mädchen das höchstens 10 Jahre alt war wollte mir ihren Kram verticken. Nach zwei Stunden hatten wir genug von dieser verstrahlten Stadt und nachdem wir uns von einer Heilpraktikerin los gerissen hatten, die stark nach Nina Hagen aussah, sind wir auch wieder losgefahren.
Surfers Paradise war der nächste Stopp. Die Gegend erinnert stark an Miami (ein Teil der Region heißt sogar so). Zahllose Wolkenkratzer vor strahlend blauem Himmel, direkt am Strand. Künstliche Wasserfontänen, Hilton Hotel, Palmen, alles geht ums Sehen und Gesehen werden. Früher wars hier wirklich das Paradies schlechthin für Surfer, bis jedoch ein Hurricane kam und die Sandbänke vor der Küste umstrukturiert hat, sodass die Wellen jetzt unbrauchbar sind. Macht nichts, denn am Abend wurde mir spontan mein Surfboard geklaut :):):):) War ja erst mein Zweites, haha. Ha. Bin am überlegen, mir das Dritte zu holen oder einfach meinen Wetsuit zu verkaufen und aufzugeben. Das Surfen hat mir so viel Spaß gemacht. Mann ey -.-
Jedenfalls sind wir (das sind übrigens David, Olivia und ich, vielleicht kommen morgen noch mehr dazu) gerade in Brisbane angekommen und suchen nach einem Platz um heute Nacht im Auto zu schlafen.
| "business hours" |
| Kayak Tour in Byron |
| Cape Byron Lighthouse... Östlichster Punkt des australischen Festlands |
| Beach Art |
| Sonnenaufgang in Broken Head |
| Kurz vor Surfers |
Montag, 1. Juni 2015
Thirsty for salt water
Jeeesus Christ! Heute morgen hatte ich endlich meine Kayak Tour im offenen Meer, nachdem sie die letzten Tage immer wegen starkem Wind abgesagt wurde. Hat nicht lange gedauert, bis die Delfine kamen! Es sind von Natur aus sehr soziale Tiere und kamen sehr nah an die Boote heran und waren sehr neugierig. Der Guide meinte es wäre eine Gruppe von über 50 Tieren! Viele hatten sogar ihren Nachwuchs dabei. Aber auch das Kayak fahren an sich hat richtig Spaß gemacht, die Wellen waren draußen so hoch, dass man auf ihnen "Surfen" konnte. Am Ende der Tour muss man durch die Brandung irgendwie wieder an den Strand kommen, was nicht so einfach war ohne umzukippen. Vor allem nicht in unserem Fall: Nur circa 20 Meter vor dem Strand kam plötzlich eine gewaltige Rückenflosse aus dem Wasser. Definitiv kein Delfin. Der Guide identifizierte ihn als einen 3m langen weißen Hai!!! So nah am Strand! Kein Scherz. Besonders interessiert war dieser aber nicht an uns und hat uns in Ruhe gelassen. Geiler Tag! Wurde aber noch besser. Direkt danach hab ich mir Auto und Surfbrett gepackt und war kurz an einem anderen Strand surfen (hatte mich da mit ein paar Leuten verabredet). Die Delfingruppe ist wohl in die selbe Richtung weiter gezogen, denn nach einer halben Stunde im Wasser kam sie wieder angeschwommen. Gerade hatte ich eine gute Welle erwischt, als ein Delfin direkt neben mir auftauchte und sich in der Welle treiben ließ! Nur einen Meter von mir entfernt! Vor Schreck und Aufgeregtheit bin ich natürlich stumpf vom Board gefallen, danach waren sie wieder weg. Hammer! Straya, man.
Fotos konnte ich nicht machen, weil Handy/Kamera danach hundertpro nass gewesen wären.. Ich muss mir echt eine Gopro zulegen.
Die letzten Tage waren super schön. Habe Sophia und Nele endlich mal wieder getroffen, viel gesurft (werde immer besser :D), war viel mit den Leuten aus meinem Hostelzimmer unterwegs zum Billard spielen und Pizza essen, und gestern war ich am Filmset vom Fluch der Karibik 5!
In Lennox Head, nur 20 Minuten von hier entfernt treffen hohe, mit Gras bewachsene Klippen auf wildes azurblaues Meer. Perfekte Kulisse. Johnny Depp und Orlando Bloom waren angeblich da, konnte aber nicht so viel sehen. Viele Kameras, Windmaschinen, Trucks und Helikopter, die aus der Luft gefilmt haben. Die Security hat niemanden rein gelassen, war aber trotzdem ganz cool.
Später fahre ich noch mit ein paar Leuten nach Nimbin, das Amsterdam von Australien.
Fotos konnte ich nicht machen, weil Handy/Kamera danach hundertpro nass gewesen wären.. Ich muss mir echt eine Gopro zulegen.
Die letzten Tage waren super schön. Habe Sophia und Nele endlich mal wieder getroffen, viel gesurft (werde immer besser :D), war viel mit den Leuten aus meinem Hostelzimmer unterwegs zum Billard spielen und Pizza essen, und gestern war ich am Filmset vom Fluch der Karibik 5!
In Lennox Head, nur 20 Minuten von hier entfernt treffen hohe, mit Gras bewachsene Klippen auf wildes azurblaues Meer. Perfekte Kulisse. Johnny Depp und Orlando Bloom waren angeblich da, konnte aber nicht so viel sehen. Viele Kameras, Windmaschinen, Trucks und Helikopter, die aus der Luft gefilmt haben. Die Security hat niemanden rein gelassen, war aber trotzdem ganz cool.
Später fahre ich noch mit ein paar Leuten nach Nimbin, das Amsterdam von Australien.
Samstag, 30. Mai 2015
Byron!!!
In den letzten sechs Monaten habe ich mich noch nie so wohl gefühlt wie in Byron Bay. Eigentlich wollte ich nur ein paar Tage bleiben, bisschen Surfen und dann weiter reisen. Aber wie es aussieht, bleib ich noch ein bisschen länger. Es ist trotz Winter so schön warm, die Strände sind nice, und sooo unglaublich viele tolle Menschen! Habe jetzt für ein paar Nächte in einem Hostel eingecheckt, einfach um Leute kennen zu lernen und zu duschen. Einfach allgemein mal ein Dach überm Kopf zu haben :D
Montag, 25. Mai 2015
Leaving the comfort zone: Surfing in Manly
Aaaaaaaah, ich besitze ein Surfbrett! Die Etwas Größeren für Anfänger passen leider nicht in mein Auto, deshalb hab ich jetzt ein kleines für Fortgeschrittene. Was ich definitiv nicht bin. Aber egal, ich lerns schon irgendwie. Einen passenden, nicht zu teuren Neoprenanzung hab ich heute auch endlich gefunden.
Ich finds immer geil, neue Sportarten auszuprobieren, weil man dadurch lernt nicht aufzugeben, egal wie hart es am Anfang ist. Bei meinen heutigen ersten Versuchen am Manly Beach wurde ich alle zwei Minuten vom Board gerissen, unter Wasser getaucht und mein Gesicht über den Sand geschleift. Ein typisch australischer blonder Surferboy meinte grinsend, meine Paddeltechnik sei sehr interessant. Sehr unangenehm, seine ersten Versuche vor Publikum zu absolvieren. Aber jeder hat mal so angefangen oder? Ich werde ab jetzt üben, so oft und lange ich kann, dann zeig ichs denen! Cheers!
Ich finds immer geil, neue Sportarten auszuprobieren, weil man dadurch lernt nicht aufzugeben, egal wie hart es am Anfang ist. Bei meinen heutigen ersten Versuchen am Manly Beach wurde ich alle zwei Minuten vom Board gerissen, unter Wasser getaucht und mein Gesicht über den Sand geschleift. Ein typisch australischer blonder Surferboy meinte grinsend, meine Paddeltechnik sei sehr interessant. Sehr unangenehm, seine ersten Versuche vor Publikum zu absolvieren. Aber jeder hat mal so angefangen oder? Ich werde ab jetzt üben, so oft und lange ich kann, dann zeig ichs denen! Cheers!
Samstag, 23. Mai 2015
Thoughts about Australia VI
>Wenn man alle Strände Australiens sehen möchte und jeden Tag einen neuen besucht, ist man über 27 Jahre unterwegs.
>Anscheinend haben die damaligen britischen Siedler die Namensgebung ihrer neuen Orte nicht sonderlich ernst genommen. Den "Mount Disappointment" bin ich persönlich hoch geklettert, und nicht selten fährt man durch Städte mit kreativen Namen wie Nowhere Else, Hell's Gates, Woop Woop, Tom Ugly, Cock Wash Creek oder Woolloomooloo.
>Modern Jonah: Im Februar 1891 feuerte die Besatzung eines Walfangkutters in der Nähe von Eden eine Harpune auf einen Pottwal, der daraufhin hunderte Meter in die Tiefe schwamm und das Boot mit sich zog und in Stücke riss. Ein paar Überlebende wurden gerettet, einer blieb jedoch verschollen. 15 Stunden später wurde der sterbende Wal an die Küste gespült. Die Walfänger schnitten den Körper auf und hörten rhythmisches Geräusch aus dem Magen kommen, wie etwas das versucht zu atmen. Sie fanden das vermisste Mitglied der Crew; bewusstlos, aber lebendig. Seine Haut war von den Magensäften des Wals komplett weiß geblichen, die Haare weg geätzt und er war fast blind. Zwei Wochen später wachte er aus dem Koma auf und berichtete wie er ins Maul und in den Magen des Wals gefallen ist, mit noch lebendigen Fischen überall um ihm herum. Es wird angenommen dass er dank der immensen Sauerstoffreserve überlebte, die Pottwale einsaugen bevor sie bis zu eine Stunde lang untertauchen, um am Meersboden nach Beute (zB Riesenkraken) zu suchen.
Der "moderne Jonah" lebte weitere 18 Jahre, bis er im Alter von 39 Jahren starb.
Was man nicht alles im Eden Killerwhale Museum lernt.
>Damnit Sydney. Zwei Tage hier, schon zwei Fines gesammelt für versehentliches unerlaubtes Parken und überqueren der Harbour Bridge ohne Zoll zu bezahlen, wovon ich nichts wusste. Gerade 10$ für einen verdammten Eiskaffee ausgegeben und 60$ fürs Parken am Flughafen um Henrik abzuholen. Das, DAS ist Australien.
>Anscheinend haben die damaligen britischen Siedler die Namensgebung ihrer neuen Orte nicht sonderlich ernst genommen. Den "Mount Disappointment" bin ich persönlich hoch geklettert, und nicht selten fährt man durch Städte mit kreativen Namen wie Nowhere Else, Hell's Gates, Woop Woop, Tom Ugly, Cock Wash Creek oder Woolloomooloo.
>Modern Jonah: Im Februar 1891 feuerte die Besatzung eines Walfangkutters in der Nähe von Eden eine Harpune auf einen Pottwal, der daraufhin hunderte Meter in die Tiefe schwamm und das Boot mit sich zog und in Stücke riss. Ein paar Überlebende wurden gerettet, einer blieb jedoch verschollen. 15 Stunden später wurde der sterbende Wal an die Küste gespült. Die Walfänger schnitten den Körper auf und hörten rhythmisches Geräusch aus dem Magen kommen, wie etwas das versucht zu atmen. Sie fanden das vermisste Mitglied der Crew; bewusstlos, aber lebendig. Seine Haut war von den Magensäften des Wals komplett weiß geblichen, die Haare weg geätzt und er war fast blind. Zwei Wochen später wachte er aus dem Koma auf und berichtete wie er ins Maul und in den Magen des Wals gefallen ist, mit noch lebendigen Fischen überall um ihm herum. Es wird angenommen dass er dank der immensen Sauerstoffreserve überlebte, die Pottwale einsaugen bevor sie bis zu eine Stunde lang untertauchen, um am Meersboden nach Beute (zB Riesenkraken) zu suchen.
Der "moderne Jonah" lebte weitere 18 Jahre, bis er im Alter von 39 Jahren starb.
Was man nicht alles im Eden Killerwhale Museum lernt.
>Damnit Sydney. Zwei Tage hier, schon zwei Fines gesammelt für versehentliches unerlaubtes Parken und überqueren der Harbour Bridge ohne Zoll zu bezahlen, wovon ich nichts wusste. Gerade 10$ für einen verdammten Eiskaffee ausgegeben und 60$ fürs Parken am Flughafen um Henrik abzuholen. Das, DAS ist Australien.
Freitag, 22. Mai 2015
Hey Syd
Die letzten Tage unseres Roadtrips waren irgendwie viel zu kurz. Das Wetter hat mitgespielt, deshalb konnten wir sie wenigstens vernünftig ausnutzen. Mittwoch sind wir in Jervis Bay angekommen und hatten einen Strandtag am Hyams Beach, den ich ja schon vor ein paar Monaten gesehen hatte. Der australische Winter sieht hier folgendermaßen aus:
Habe beschlossen, dass Jervis bis jetzt mein Lieblingsort in Australien ist. Hab die Sonne so sehr vermisst. Leider konnten wir da nicht ewig bleiben, deshalb sind wir in die altbekannten Blue Mountains weiter gefahren. In Katoomba irgendwo im Wald gecampt, am nächsten Morgen den Nationalpass-Wanderweg in Angriff genommen. Klippen, Wasserfälle, Kakadus und dichter Regenwald. Danach sind wir nochmal zum Featherdale Wildlife Park gefahren, weil Charlie den noch nicht gesehen hatte.
Habe beschlossen, dass Jervis bis jetzt mein Lieblingsort in Australien ist. Hab die Sonne so sehr vermisst. Leider konnten wir da nicht ewig bleiben, deshalb sind wir in die altbekannten Blue Mountains weiter gefahren. In Katoomba irgendwo im Wald gecampt, am nächsten Morgen den Nationalpass-Wanderweg in Angriff genommen. Klippen, Wasserfälle, Kakadus und dichter Regenwald. Danach sind wir nochmal zum Featherdale Wildlife Park gefahren, weil Charlie den noch nicht gesehen hatte.
Im Moment hocken wir in Sydney und wissen nicht wirklich was man bei stürmischen Regen so anstellen kann... Das nervt ein bisschen, aber sonst ist alles gut und ich freu mich auf den Rest der Ostküste!
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